Doppelte Staatsbürgerschaft: Wie integriert ist Tarek Al-Wazir?
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Laut einer in Abstimmung, aber bereits öffentlich gewordenen Erklärung, fordern Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Unions-Innenminister der Länder schärfere Sicherheitsgesetze und eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Eine Anfrage des Wiesbadener Kuriers, ob das CDU-geführte Hessische Innenministerium sich diese Forderung zu eigen macht, blieb leider unbeantwortet. Dazu erklärt Thomas Klein, Pressesprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„In dem nun bekannt gewordenen Papier von CDU-Innenpolitikern ist davon die Rede, dass die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft vonnöten sei, da diese ‚ein großes Integrationshindernis‘ darstelle. Da stehen jetzt natürlich Fragen im Raum: Betrachtet Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) seinen Kabinettskollegen Tarek Al-Wazir (Grüne) als schlecht integriert?
Soll dieser sich nun entscheiden, ob er die deutsche oder die jemenitische Staatsbürgerschaft behalten will? Wer wird, sollte er sich für die jemenitische Staatsbürgerschaft entscheiden, neuer Wirtschafts- und Verkehrsminister in Hessen?
Und ist die Tatsache, dass Al-Wazir aus Offenbach stammt, nicht Grund genug, ihm schon jetzt die Entlassungspapiere in die Hand zu drücken?
Fragen über Fragen - und bisher leider nur Schweigen im Hause Beuth. Schade eigentlich! Aber nach dem Sommerloch gibt es bestimmt Antworten. Wir freuen uns darauf.“
;)
Laut einer in Abstimmung, aber bereits öffentlich gewordenen Erklärung, fordern Bundesinnenminister Thomas de Maizière und Unions-Innenminister der Länder schärfere Sicherheitsgesetze und eine Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft. Eine Anfrage des Wiesbadener Kuriers, ob das CDU-geführte Hessische Innenministerium sich diese Forderung zu eigen macht, blieb leider unbeantwortet. Dazu erklärt Thomas Klein, Pressesprecher der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:
„In dem nun bekannt gewordenen Papier von CDU-Innenpolitikern ist davon die Rede, dass die Abschaffung der doppelten Staatsbürgerschaft vonnöten sei, da diese ‚ein großes Integrationshindernis‘ darstelle. Da stehen jetzt natürlich Fragen im Raum: Betrachtet Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) seinen Kabinettskollegen Tarek Al-Wazir (Grüne) als schlecht integriert?
Soll dieser sich nun entscheiden, ob er die deutsche oder die jemenitische Staatsbürgerschaft behalten will? Wer wird, sollte er sich für die jemenitische Staatsbürgerschaft entscheiden, neuer Wirtschafts- und Verkehrsminister in Hessen?
Und ist die Tatsache, dass Al-Wazir aus Offenbach stammt, nicht Grund genug, ihm schon jetzt die Entlassungspapiere in die Hand zu drücken?
Fragen über Fragen - und bisher leider nur Schweigen im Hause Beuth. Schade eigentlich! Aber nach dem Sommerloch gibt es bestimmt Antworten. Wir freuen uns darauf.“
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